Als Dankeschön für die vielen schönen Pakete hat Building ONE World stellvertretend für alle Helfer eine Urkunde von der Behinderten-Tagesstätte Leptir aus Bugojno bekommen. Leptir steh für Schmetterling.
In der Tagesstätte gehen ca. 30 Kinder zur Schule. Hundert weitere kommen regelmäßig zu Behandlungen.
Wir freuen uns bereits auf den diesjährigen Besuch.
Im Juni ist es in Cochabamba / Bolivien in den Anden auf über 2500 m, kalt geworden, der Winter kam. Nachdem vor den Osterferien viele Grundschüler aus Züschen und Hallenberg gut erhaltene Kinderkleidung gespendet hatten, wurde Ende Juni warme Winterkleidung im Kinderheim "Cristo Rey" verteilt. Danica Steuber aus Liesen war zu der Zeit noch als "Missionarin auf Zeit" vor Ort und hat die Sachen verteilt und Fotos von dankbaren Kindern für uns gemacht.
Nun arbeitet Dora schon über ein Jahr als Näherin im Kinderheim "Cristo Rey", um allerhand Kleidung "in Schuss zu halten". Durch eine Waffel-Back-Aktion des Fördervereins der Grundschule Züschen kamen mehrere hundert Euro zusammen, die die Grundschüler für Doras Jahresgehalt gespendet haben. Zusätzlich haben viele Kolpingmitglieder und der Kolpingverein Medebach anlässlich meines Vortrags über Bolivien 1000 Euro gespendet, die ebenfalls für Doras Arbeitsplatz verwendet wurden.
Die Heimkinder profitieren dadurch nicht nur durch gepflegte Kleidung, sondern erhalten darüber hinaus auch Unterricht im Nähen. Außerdem bastelt Dora mit ihnen, das lenkt die Kinder von ihren Problemen ab und ist eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung.
Die Kinder, die Heimleitung – und nicht zuletzt wir – sind froh, dass wir Dora haben!
BOW-Mitglied Julian Mönxelhaus – Student der sozialen Arbeit in Darmstadt – war eine Woche lang auf Studienreise in der sibirischen Stadt Omsk. Er berichtet von seinen Erfahrungen.
Im Zuge einer Forschungsreise der „Evangelischen Hochschule Darmstadt“ habe ich die Möglichkeit bekommen, meinen Professor und drei Kommilitonen auf eine Reise nach Sibirien zu begleiten. Acht Tage lang sollten wir in Omsk, der viertgrößten Stadt Russlands, verbringen, um dort eine Partnerschaft zu der „Staatlichen Technischen Universität“ aufbauen.
Omsk ist eine russische Großstadt, in der ca. 1,2 Millionen Menschen leben. Die Stadt war lange Zeit abgeschnitten von der Außenwelt und nicht zugänglich für Ausländer. Das lag besonders an der Bedeutung der Stadt als militärischer Stützpunkt Russlands. Heute ist Omsk eine wichtige Universitätsstadt. Es gibt 20 Universitäten und Hochschulen. Dazu kommen 44 Forschungsinstitute.
Montagabend ging unsere Reise von Frankfurt aus los.
Unser Mitglied Julian Mönxelhaus aus Medebach war 2011 als “Missionar auf Zeit” im Kinderheim “Cristo Rey” in Bolivien. Seitdem versorgen er und seine Familie die Einrichtung mit Kleidung und Zahnbürsten und kümmern stellen durch Spenden das Gehalt einer Näherin vor Ort sicher.
Hier hat er zusammengestellt, was in dem Projekt läuft, wie er und seine Familie von Medebach aus arbeiten und wie Ihr sie unterstützen könnt.
In viele kleine gespannte Gesichter mit großen Augen blickte Vučko in der Hallenberger Grundschule. Alle 150 Schüler lauschten aufmerksam seinem Vortrag vom Transport nach Bosnien. Schließlich hatten die Kinder und ihre Familien insgesamt über 90 Päckchen gepackt. Mancher hat sein Geschenk auf den Fotos wiedererkannt, und das Spielzeugauto oder das Kuscheltier, von dem er sich nur schwer trennen konnte. Da ist es beruhigend zu wissen, dass die Sachen alle bei den Kindern in Bosnien angekommen sind.
Davon hatten sich zuvor auch etwa 25 Erwachsene beim Vortrag im Nikoläum überzeugt. Auch sie hatten gebannt die Bilder von der Aktion angeschaut. Ihre Begeisterung scheint groß gewesen zu sein. Denn in der Spendenbox hinterließen sie insgesamt 148 Euro für unsere Projekte. Vielen Dank!
Viele neue Infos und Bilder von unserem Transport und den einzelnen Stationen sind ab sofort online. Ihr findet sie unter Projekte/ HandS Weihnachtstransport oder klickt einfach hier. Weitere Links führen Euch dann zu den einzelnen Stationen wie den Kinderheimen oder dem Dorf Srednja Slatnina.
Einen Monat ist es her, dass Vučko und seine Begleiter mit dem HandS-Transport in Bosnien unterwegs waren. Ihre lebhaften Erinnerungen an ein vom Krieg gebeuteltes Land, an Gastfreundschaft und lachende Kinderaugen möchten sie gerne weitergeben. Deshalb gibt es an einem Info-Nachmittag für alle Spender, Unterstützer und Interessierten die Gelegenheit, ihre Fotos anzuschauen und ihren spannenden Berichten zu lauschen.
Die Veranstaltung findet am Sonntag, 27. Januar, um 15 Uhr im Hallenberger Nikoläum, Merklinghauser Straße (neben der Unterkirche) statt.
Eine weitere Info-Veranstaltung gibt es am Montag, 28. Januar um 10.15 Uhr in der Hallenberger Grundschule, deren Schüler den Transport mit ihren Päckchen tatkräftig unterstützt haben. Selbstverständlich sind auch die Eltern willkommen.
“Eine geräucherte Wurst aus eigener Schlachtung, einen Kürbis aus dem eigenen Garten, selbst gebackene Plätzchen. Aus Bosnien und Herzegowina kehren die vier Mitglieder des Vereins Building One World (BOW) zwar mit leerem Anhänger, aber nicht mit leeren Händen zurück…” So ist heute in der Westfalenpost zu lesen.
Den ganzen Bericht gibt es hier.
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Mitglieder von Building ONE World verbrachten zusammengefasst bereits über 10 Jahre in 13 Ländern auf 4 Kontinenten.
