In einem ehemaligen Industriegebiet am Rande der nordalbanischen Stadt Shkodra liegt das Armenviertel Fermentim. In den leerstehenden Fabrikgebäuden haben viele mittellose Menschen provisorische Unterkünfte gefunden. In der Hoffnung auf ein besseres Leben kamen sie einst aus den Bergen rund um Shkodra in die Stadt. Doch es gibt weder Arbeit noch Perspektiven für sie. Die katholischen Schwestern vom Guten Hirten kümmern sich um diese Menschen. Sie ermöglichen den Kindern den Besuch von Schule und Kindergarten und leisten medizinische Notfallversorgung. BOW unterstütztden Aufbau einer Krankenstation der Schwestern. Die Gesundheitsversorgung müssen die Menschen in Albanien größtenteils privat bezahlen. Die meisten Bewohner von Fermentim können sich das nicht leisten. Eine eigene Krankenstation im Viertel ist daher dringend notwendig.

Zahlen, Daten, Fakten

In Shkodra…

…leben katholische und orthodoxe Christen sowie Muslime friedliche zusammen. Die meisten Albaner gehören dem Islam an. Shkodra ist allerdings ein katholisches Zentrum und Sitz eines Erzbischofs.

Der Lohn…

…für einen Tag Arbeit liegt für die Menschen in Shkodra durchschnittlich bei umgerechnet 3 Euro.

Die Arbeitslosigkeit…

…in Albanien ist im ganzen Land hoch. 30 Prozent der Jugendlichen haben keinen festen Job.

Unterstützen

BOW sammelt Spendengelder (Stichwort: Albanien) für den Aufbau der Krankenstation und für die Finanzierung von Medikamenten und Verbandsmaterialien.

Letzte Beiträge

Ende Mai 2018 flogen Julian und Helga Mönxelhaus nach Shkodra in Albanien und trafen dort…

Ansprechpartner

Julian Mönxelhaus